LUGD-Gründungsveranstaltung am 2.12.2008 in Frankfurt
Gründung der LUGD war ein voller Erfolg!
Am 2.Dezember 2008 fand die Auftaktveranstaltung zur Gründung der LUGD in Frankfurt statt. 35 Teilnehmer diskutierten über ihre Erfahrungen im Umgang mit der Portalsoftware Liferay und berieten über den künftigen Weg der LUGD als Vertretung der Liferay Anwender in Deutschland.
Bereits vom ersten Anwendervortrag an wurde der Wert authentischer Erfahrungsberichte rund um den Einsatz von Liferay deutlich. Die Sinnhaftigkeit einer Anwendergruppe zu Liferay wurde für alle Beteiligten erkennbar. Entsprechend positiv war die Resonanz der Teilnehmer. Ein Großteil zeigte sich am Ende des Treffens bereit, bei der LUGD mitzuwirken.
Das Studienportal der Universität Duisburg - Essen
Referent: Hans-Dieter Weckmann, Regierungsdirektor, Universität Duisburg - Essen
Im Rahmen des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Projektes „E-University“ ist an der Universität Duisburg – Essen ein Studienportal auf der Basis von Liferay entwickelt worden. Das personalisierte Portal bündelt die für das Studium relevanten Dienste wie Lehrveranstaltungsorganisation, Learning-Management-Systeme, Bibliothek, Kommunikationswerkzeuge, Mensa, etc..
Der Erste Vortrag von Herrn Hans-Dieter Weckmann behandelte den Einsatz von Liferay als Basis für das Studienportal der Universität Duisburg Essen.
Herr Weckmann berichtete von der Beweggründen, Liferay einzusetzen und zeigte die verschiedenen Lösungen zur Studienverwaltung auf, die mit Liferay geschaffen wurden. Weiter zeigte er Integrationen von anderer Anwendungen im universitären Bereich, wie z.B. eine eLearning Applikation. Abgerundet wurde der Vortrag mit Erfahrungen aus dem Projektverlauf und aus dem gegenwärtigen Einsatz.
EU Dienstleistungsrichtlinie auf Liferay Portal Server
Referent: Gerd Jan Tschöpe, Kunde: Land Brandenburg
Die Modernisierung von Verwaltungsleistungen ist ein wichtiges Thema in ganz Europa. Für das Bundesland Brandenburg wird eine Service Plattform auf der Basis des Liferay Portalservers entwicklet. Dabei stehen Themen wie einfache Integrierbarkeit der Fachanwendungen, Single Sign On und natürlich die Sicherheit und Skalierbarkeit im Vordergrund.
Der zweite Vortrag von Herrn Gerd Jan Tschöpe beschäftigte sich mit der Portaleinführung eines eGovernment Portals für das Land Brandenburg. Liferay wurde dort im Rahmen einer Ausschreibung angeboten und der durchgängig auf Open Source beruhende Vorschlag ausgewählt. Herr Tschöpe legte dar, wie dynamisch sich die Entwicklung in dem Projekt vollzieht und wie bereits jetzt vor Fertigstellung weitere Applikationen in das Portal aufgenommen werden sollen. Offene Standards setzen sich eben durch!
Liferay im Finanzumfeld: Sparkassen, Kreditfabriken
Referenten:
Oliver Lauer, Bereichsleiter Anwendungsentwicklung, Wincor Nixdorf prosystemsIT
Alex Oguz, Teamleiter Business Intelligence Lösungen, prosystems IT
Als Dritter Vortrag wurde von Herrn Oliver Lauer die Liferay Projekterfahrung der Sparkasse Köln dargelegt. Dort wurde 2004 mit der Version 3.1 begonnen. Herr Lauer gehört daher zu den Veteranen der professionellen Liferay Anwender in Deutschland. Sein Vortrag, der mit vielen praktischen Tips und Informationen gefüllt war, wurde vom Auditorium entsprechend interessiert aufgenommen.
Die gelungene Auftaktveranstaltung zur LUGD wurde von den Teilnehmern durchweg positiv angenommen, sie schalteten sich aktiv in die Diskussionen ein.
Neben den vertretenen Universitäten, die gleich ihre speziellen Fragen austauschten, berieten die Teilnehmer ihre Erwartungen an die Usergruppe und boten ihr Wissen zum Austausch an. Bis zum nächsten LUGD Tag im März werden Vorschläge für konkrete Initiativen und Themen gesammelt. Geplant ist die Bildung von Arbeitskreisen und Projekten. Dabei wurde deutlich, daß der Erfahrungsaustausch bei neuen Releases, der Transfer von Problemlösungen, aber auch der Wunsch nach Einwirkung auf den Hersteller wichtige Interessensgebiete sind. Weiter möchte man den Start von Neulingen im Thema Liferay begleiten und Unterstützung anbieten. Daneben sind Kooperationen bei der Entwicklung von Lösungsbausteinen geplant, etwa der Integration von Software aus dem deutschen Markt, die naturgemäß nicht im Hauptfokus des amerikanischen Herstellers liegen.
Die Usergruppe vereinbarte, zunächst eine kostenlose Mitgliedschaft umzusetzen. Vielmehr wird auf Sponsoring durch Firmen gesetzt. Dies lenkt das Bedürfnis von Dienstleistern, ihre Lösungskompetenz zu zeigen, in vertretbare Bahnen und erleichtert den Eintritt neuer Mitglieder.